Zuwanderung in die Schweiz geht weiter zurück

23. Juli 2019 12:58

Bern-Wabern - Im ersten Halbjahr ist die Zuwanderung in die Schweiz im Vergleich zur Vorjahresperiode erneut zurückgegangen. Es kommen sowohl weniger Personen aus der EU und der EFTA als auch aus Drittländern.

Die Zuwanderung in die Schweiz ist zwischen Januar und Juni 2019 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,8 Prozent auf 63.333 Personen zurückgegangen, wie das Staatssekretariat für Migration in einer Mitteilung schreibt. Der Rückgang bei EU/EFTA-Staatsangehörigen beträgt 1,3 Prozent, bei Personen aus Drittstaaten 2,8 Prozent. In der gleichen Periode ist die Auswanderung um 3,9 Prozent gesunken. Das Wanderungssaldo (die Differenz zwischen Zu- und Abwanderung) ist mit 24.672 Personen gegenüber der Vorjahresperiode um 0,8 Prozent zurückgegangen.

Das Staatssekretariat für Migration gibt auch eine Übersicht über die Gründe für eine Zuwanderung. Demnach bleibt die Ausübung einer Erwerbstätigkeit weiterhin der Hauptgrund für einen Umzug in die Schweiz – sowohl bei einem Kurz- als auch bei einem Langzeitaufenthalt. Bei Langzeitaufenthalten machte der Familiennachzug im ersten Halbjahr 28 Prozent der Zuwanderung aus. Bei 21,4 Prozent handelte es sich dabei um Familienangehörige einer Schweizerin oder eines Schweizers.

Ende Juni 2019 lebten den Angaben zufolge insgesamt 2.096.182 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Dabei stammen 323.384 Personen aus Italien, 308.532 aus Deutschland, 265.501 aus Portugal und 137.514 aus Frankreich. ssp

Aktuelles im Firmenwiki