Zuwanderung bleibt stabil

31. Oktober 2019 12:51

Wabern BE - In den ersten neun Monaten 2019 zog es in etwa gleich viele Ausländer in die Schweiz wie in der entsprechenden Vorjahresperiode. Die Abwanderung ging im Jahresvergleich hingegen zurück. Hauptgrund für die Einwanderung bleibt die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit.

Den Erhebungen des Staatssekretariats für Migration (SEM) zufolge sind zwischen Januar und September 2019 insgesamt 102.271 ausländische Staatsbürger in die Schweiz eingewandert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer marginalen Abnahme um 0,1 Prozent. Die Zahl der aus der Schweiz ausgewanderten Personen ging im selben Zeitraum um 1,1 Prozent auf 61.132 Personen zurück. Der daraus resultierende Wanderungssaldo lag mit 36.883 Personen um 0,6 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Unter den verschiedenen Herkunftsländern legte der Wanderungssaldo für Staatsbürger Frankreichs im Jahresvergleich zu. Der Wanderungssaldo mit Deutschland, Italien und Portugal fiel hingegen geringer aus als in der Vorjahresperiode. Insgesamt zählte die ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz per Ende September dieses Jahres 2.101.915 Personen. Von ihnen waren 1.436.817 Personen aus Staaten der EU und der EFTA eingewandert.

Wie bereits in der Vergangenheit ist die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz der wichtigste Einwanderungsgrund geblieben. Etwas unter 30 Prozent der Einwanderer zog es im Berichtszeitraum für einen Familiennachzug in die Schweiz. Davon machte der Familiennachzug in Schweizer Familien laut Mitteilung rund einen Fünftel aus. hs

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