Zusammenarbeit soll Krebsforschung fördern

02. September 2020 12:14

Zürich - Das Comprehensive Cancer Center Zürich (CCCZ) hat zum Ziel, Innovationskraft in der Krebsforschung zu bündeln. Markus Manz, neuer Leiter des CCCZ, ist überzeugt, dass die enge Zusammenarbeit von Kliniken und Forschern innovativen Ansätzen einen neuen Schub verleiht.

Das CCCZ ist ein gemeinsames Exzellenzzentrum des Universitätsspitals Zürich (USZ) und der Universität Zürich (UZH) unter Einbeziehung der universitären Spitäler Universitätsklinik Balgrist und Kinderspital Zürich. Das Zentrum hat zum Ziel, Fachwissen aus verschiedenen Bereichen der Krebsforschung zu vereinen.

„Hier am CCCZ haben wir 17 – auf unterschiedliche Krebsarten – spezialisierte Organzentren“, wie Markus Manz, neuer Leiter des CCCZ, in einem Interview mit der UZH erklärt. Die Organzentren beraten in erster Linie Krebspatienten und betreiben Forschung. Dabei tauschen sie sich untereinander aus, was Manz als einen grossen Vorteil des CCCZ bezeichnet. Der Austausch verleihe innovativen Ansätzen in der Krebsforschung einen neuen Schub. „Letztlich soll das CCCZ so funktionieren wie ein Orchester – viele Einzelspieler können zusammen etwas Grosses schaffen“, so Manz.

Als wichtige Partner des CCCZ hebt Manz auch weitere universitäre Spitäler sowie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) hervor. „Wir alle arbeiten darauf hin, dass Patientinnen und Patienten einen frühzeitigen Zugang zu neuen Therapien und Medikamenten erhalten“, so Manz. Nicht zuletzt sei es das Ziel, „uns als wichtigen Player in der Krebsmedizin lokal und international zu positionieren“.

Das CCCZ ist eigenen Angaben zufolge das erste Comprehensive Cancer Center in der Schweiz. Es hat kürzlich seine Strukturen angepasst und eine neues achtköpfiges Direktorium gegründet. ssp

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