Zurzibiet will eigene Standortförderung

26. Juni 2019 14:12

Bad Zurzach AG - Der Gemeindeverband ZurzibietRegio will eine eigene Standortvermarktung für die Region aufbauen. Diese soll unter anderem dank attraktiven Arealen neue Unternehmen in die Region ziehen. Die Gemeindevertreter haben einem ersten Budgetentwurf zugestimmt.

Das Zurzibiet will seine Wirtschaft stärker als bisher fördern. Wie der Gemeindeverband ZurzibietRegio in einer Mitteilung schreibt, plant es für die nächsten Jahre ein Programm, bei dem Ansiedlungsmanagement, Wirtschaftsförderung und Standortvermarktung zusammengefasst werden. Die Abgeordnetenversammlung des Verbandes hat am Dienstag einem ersten Budget- und Programmentwurf zugestimmt. Nun sollen die einzelnen Programmpunkte detailliert diskutiert werden. Der endgültige Beschluss über die Schaffung der neuen regionalen Standortförderung soll an einer weiteren Abgeordnetenversammlung am 12. Dezember gefällt werden.

Die künftige Standortförderung baut auf der Vision Zurzibiet auf, die ab 2011 entwickelt worden ist. 2016 kam unter anderem eine Potenzialkarte für die weitere Wirtschaftsentwicklung hinzu. „Die Grundlagen sind gelegt – jetzt gilt es eine Entwicklung auszulösen“, sagte Felix Binder, Präsident der ZurzibietRegio, laut der Mitteilung.

Der ZurzibietRegio gehören 25 Gemeinden in den Aargauer Bezirken Zurzach, Brugg und Laufenburg mit insgesamt rund 34.000 Einwohnern an. Derzeit gibt es in den Mitgliedsgemeinden rund 13.000 Arbeitsplätze, aber auch 20 Hektaren Bauzonenreserven. Zu den Mitgliedsgemeinden gehört auch Villigen, Sitz des Paul Scherrer Instituts und des Parks Innovaare. stk

Aktuelles im Firmenwiki