Zurich Insurance steigt auf Erneuerbare um

25. Juni 2019 13:54

Zürich - Zurich hat als erster Versicherer die UN-Verpflichtung zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs unterzeichnet. Bis 2022 will der Konzern nur noch erneuerbare Energien nutzen. Langfristig will er auch keine kohleintensiven Unternehmen mehr versichern.

Zurich Insurance will nachhaltiger werden: Der Konzern hat als erster Versicherer den sogenannten „Business Ambition for 1,5 °C Pledge“ der Vereinten Nationen unterzeichnet, wie er in einer Mitteilung schreibt. Dieser zielt darauf ab, die globale Erwärmung bis 2030 auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Der Versicherer verpflichtet sich mit der Unterzeichnung, bis 2022 komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen. Der Konzern plant aber auch weitere Massnahmen. So will er etwa keine Einweg-Kunststoffprodukte mehr nutzen. Ausserdem soll die interne Verwendung von Papier um 80 Prozent gesenkt werden.

Zurich will nicht nur unternehmensintern aktiv werden, sondern auch seine Kunden zu mehr Nachhaltigkeit motivieren. In diesem Zusammenhang sollen Kunden in den kommenden zwei Jahren proaktiv dabei unterstützt werden, ihre Abhängigkeit von Kraftwerkskohle, Ölsand und Ölschiefer zu reduzieren. Langfristig will Zurich dann noch einen Schritt weiter gehen und keine Firmen mehr versichern, die über 30 Prozent ihrer Einkünfte aus dem Abbau von Kraftwerkskohle oder mehr als 30 Prozent ihrer Elektrizität aus Kohle erzeugen. In solche Unternehmen will Zurich dann auch nicht mehr investieren. ssp

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