Zürich weist wenig Zweitwohnungen auf

15. November 2016 14:30

Zürich - Nur rund 3,3 Prozent aller Wohnungen in Zürich gelten als Zweitwohnungen. Sie konzentrieren sich auf das Zentrum der Stadt. In Stadtrandquartieren gibt es dagegen kaum Zweitwohnungen.

Insgesamt gibt es in der Stadt Zürich 218.900 Wohnungen, teilt das Zürcher Präsidialdepartement mit. Von diesen sind 190.400 als Erstwohnungen von in der Stadt niedergelassenen Personen bewohnt. Rund 19.200 weitere Wohnungen sind als für Erwerbs- und Ausbildungszwecke genutzter Wohnraum den Erstwohnungen gleichgestellt. 2100 Wohnungen stehen aus baulichen Gründen leer. 

Die verbleibenden 7200 Wohnungen gelten per Definition als Zweitwohnungen. Sie umfassen auch insgesamt 2900 Wohneinheiten, über die seit zwei Jahren keine Bewohnerinformationen vorliegen. Dies ist möglich, da in der Schweiz nur in bestimmten touristischen Regionen eine Meldepflicht für die Nutzungsart von Wohnungen besteht. 

In Prozent ausgedrückt liegt der Anteil der Zweitwohnungen unter den Wohnungen insgesamt bei rund 3,3 Prozent. Auf die einzelnen Stadtteile in Zürich bezogen ist er jedoch sehr unterschiedlich. Im Zentrum und an repräsentativen Standorten liegt der Anteil im zweistelligen Bereich. Den höchsten Prozentsatz von Zweiwohnungen hält dabei der Kreis 1 mit 12,8 Prozent. Am anderen Ende der Skala ragieren die Stadtrandquartiere Affoltern, Seebach, Schwamendingen, Friesenberg und Leimbach mit einem jeweiligen Anteil von unter 2 Prozent. hs

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