Zürich lässt mit App parkieren

27. März 2019 14:18

Zürich - Ab April können Parkgebühren in der Stadt Zürich statt mit Bargeld auch mit dem Smartphone bezahlt werden. Der Nutzer hat dabei die Auswahl zwischen drei Anwendungen. Eine von ihnen, Parkingpay aus Dietikon ZH, arbeitet mit Twint zusammen.

Per 1. April können Autofahrer an rund 1350 Parkuhren im Gebiet der Stadt Zürich bargeldlos parkieren, informiert das Sicherheitsdepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung. Bei der digitalen Entrichtung der Parkgebühren wird ihnen die Wahl zwischen den Apps von Parkingpay, Easypark und ParkNow gelassen. Das Zahlen mit Bargeld bleibt an allen Parkuhren weiterhin möglich.

Jede der neuen Anwendungen verlangt vom Kunden die Eingabe der entsprechenden Parkzone und der voraussichtlichen Parkdauer. Sollte die angegebene Parkdauer nicht ausgenutzt werden, kann die Parkzeit auch früher gestoppt werden, wird in der Mitteilung erläutert. In diesem Fall wird nur die entsprechend reduzierte Parkgebühr erhoben. Eine nachträgliche Verlängerung der Parkzeit ist dagegen nicht möglich, da nachzahlen verboten sei, erläutert das Sicherheitsdepartement.

Für den Einsatz der neuen digitalen Zahlungsmöglichkeit werden ab Anfang April alle Parkuhren zwei Aufkleber mit den Apps und der einzugebenden Parkzone bekommen. Es werde voraussichtlich drei bis vier Wochen dauern, bis alle Parkuhren versorgt sind, heisst es in der Mitteilung.

Nutzer der App Parkingpay des Unternehmens Digitalparking in Dietikon ZH können zur Gebührenentrichtung die Twint-App nutzen, informiert Twint in einer eigenen Mitteilung. Der dazu nötige Twint QR-Code wird auf den Parkuhren direkt neben dem Parkingpay-Logo zu finden sein. „Mit Twint haben wir einen starken Partner gefunden“, wird Reto Schläpfer, Geschäftsleiter von Digitalparking, in der Mitteilung zitiert. Ihm zufolge wird Digitalparking seine App bis Ende Jahr „in der Hälfte der grösseren Schweizer Städte eingeführt haben“.

Twint war 2014 von der PostFinance gegründet worden. Inzwischen sind unter anderem die SIX Group, die UBS und die Zürcher Kantonalbank beteiligt. hs

Aktuelles im Firmenwiki