ZHK macht sich für digitale Grundleistungen stark

25. Mai 2021 12:49

Zürich - Drei Kantonsräte der FDP haben eine Motion über die Einführung von digitalen Grundleistungen im Kanton Zürich eingereicht. Der Vorstoss wird von der Zürcher Handelskammer (ZHK) unterstützt. Sie sieht in der Digitalisierung die treibende Kraft für Wirtschaft und Innovation.

Drei Zürcher Kantonsräte der FDP haben am 10. Mai die Motion Digitale Grundleistungen Kanton und Gemeinden eingereicht, informiert die ZHK in einer Mitteilung. Sie stellt sich hinter den Vorstoss der Kantonsräte. In der Motion wird der Regierungsrat des Kantons aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen für ein digitales Grundleistungsangebot zu schaffen, mit dem die wichtigsten Amtsgeschäfte zwischen Verwaltung und Unternehmen oder Privatpersonen online abgewickelt werden können. Für die Einrichtung dieses digitalen Service Public solle ein entsprechender Rahmenkredit beantragt werden.

Die Digitalisierung sei „heute die treibende Kraft schlechthin für Innovationen in Wirtschaft und Gesellschaft“, argumentiert die ZHK in der Mitteilung. Nach Ansicht der Handelskammer nützen die Schweiz im Allgemeinen und der Kanton Zürich im Besonderen das Potenzial der Digitalisierung aber nur ungenügend aus. Als Beleg wird der 16. Rang der Schweiz im E-Government-Entwicklungsindex der Vereinten Nationen angeführt.

Über die elektronische Abwicklung von Amtsgeschäften liessen sich Bürokratie und Kosten einsparen, meint die ZHK. Zudem entstehe umso mehr „Raum für Innovation und neue Wertschöpfung“, je weniger Unternehmen durch Bürokratie Produktivitätseinbussen erlitten. Die ZHK unterstütze daher „ausdrücklich“ den Vorstoss der FDP-Kantonsräte. hs

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