ZHK lädt zu Diskussion über Schweizer Europapolitik

22. Oktober 2021 12:53

Zürich - Der Abbruch der Verhandlungen zum Rahmenabkommen mit der EU stellt die Schweizer Wirtschaft vor Herausforderungen. Eine Veranstaltung der Zürcher Handelskammer (ZHK) will Folgen und Lösungsvorschläge diskutieren. Als Referent ist unter anderen Jan Atteslander von economiesuisse dabei.

„Schweizer Europapolitik – wie weiter“ lautet der Titel einer für den 1. November angesetzten Abendveranstaltung der ZHK. Nach dem Scheitern der Verhandlungen über das Rahmenabkommen stelle sich die Frage nach der Zukunft der Beziehungen von Schweiz und EU, schreibt die ZHK in der Ankündigung der Veranstaltung. Auf ihr sollen die Folgen der aktuellen Situation und die zur Debatte stehenden Lösungsvorschläge diskutiert werden.

Als Referenten hat die ZHK dazu unter anderen Jan Atteslander gewinnen können. Der Leiter Aussenwirtschaft von economiesuisse wird seine These erläutern, nach der Erosion die schlechteste Option für die Beziehungen der Schweiz mit der EU ist. Anschliessend ist ein Vortrag von Matthias Oesch geplant. Der Professor für Öffentliches Recht, Europarecht und Wirtschaftsvölkerrecht an der Universität Zürich geht der Frage nach einer Weiterverfolgung eines Rahmenabkommens nach.

Neben diesen beiden Vorträgen steht eine Diskussionsrunde mit Atteslander, Sanija Ameti von Operation Libero, Lucia Döbeli von Johnson & Johnson sowie Gian-Luca Bona, Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), auf dem Programm. Sie wird von der Direktorin der Zürcher Handelskammer, Regine Sauter, moderiert werden. hs

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