Zentren für Technologietransfer erhalten Förderung

18. Oktober 2019 09:43

Dübendorf ZH - In der Schweiz sollen mittelfristig zwölf neue Technologietransferzentren entstehen. Zwei davon erhalten nun eine Förderung von insgesamt knapp 5 Millionen Franken. Es handelt sich um Zentren in den Kantonen Solothurn und Aargau.

Schweizer Hochschulen und Forschungseinrichtungen belegen in internationalen Forschungsrankings regelmässig Spitzenplätze. Der Bund will nun zwölf Technologietransferzentren in der Schweiz aufbauen, die helfen, Technologien aus Forschungslaboren in die Industrie zu übertragen. Die geplanten Zentren sollen verschiedene thematische Schwerpunkte haben.

Als Dachverband für die künftigen zwölf sogenannten Advanced Manufacturing Technologie Transfer Centers (AM-TTC) fungiert der Verein AM-TTC Alliance in Dübendorf ZH. Dieser hat im Rahmen eines Auswahlverfahrens entschieden, in den nächsten zwei Jahren zunächst zwei Technologietransferzentren mit insgesamt 4,8 Millionen Franken zu fördern. Bei den geförderten Zentren handelt es sich um das Swiss m4m Center im solothurnischen Bettlach und das Zentrum ANAXAM im Kanton Aargau, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Das Swiss m4m Center hat zum Ziel, den 3D-Druck für die Herstellung von medizinischen Implantaten aus Metall in der Schweiz zu etablieren. Dabei sollen auch KMU aus dem Medtech-Bereich Zugang zu solchen neuen Technologien erhalten. Das Swiss m4m Center ist in einer Public-Private Partnership-Struktur von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), der Fachhochschule Südschweiz (SUPSI) sowie den Industrieunternehmen 41medical und Precipart gegründet worden.

Das Zentrum ANAXAM wird vom Paul Scherrer Institut (PSI), der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), dem Swiss Nanoscience Institute (SNI), dem Kanton Aargau und bisher 14 Industriepartnern realisiert. Es soll Industrieunternehmen künftig Zugang zu modernsten Technologien zur Analyse und Charakterisierung von Materialien bieten. Dabei baut es auf das „weltweit anerkannte Know-how des PSI im Bereich Neutronen- und Röntgen-Analytik“ auf, heisst es. ssp

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