Zentralschweizer Kantone fördern Innovation gemeinsam

20. Dezember 2019 10:34

Luzern - Die Zentralschweizer Kantone wollen sich auch in den Jahren 2020 bis 2023 gemeinsam für Innovation einsetzen. Dies soll etwa über die Anlaufstelle zentralschweiz innovativ sowie über Forschungsförderung in der Mikrotechnologie und Digitalisierung erfolgen.

Der Konkordatsrat der Fachhochschule Zentralschweiz und die Zentralschweizer Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz haben für die Jahre 2020 bis 2023 zwei Leistungsvereinbarungen unterzeichnet, welche die Innovation fördern sollen. Die Vereinbarungen wurden einerseits mit dem Verein InnovationsTransfer Zentralschweiz (ITZ) und andererseits mit dem Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM beschlossen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Durch die Leistungsvereinbarung mit dem ITZ wird unter anderem die kostenlose Anlaufstelle zentralschweiz innovativ gefördert, welche operativ vom ITZ geleitet wird. Dieses hilft KMU bei Abklärungen zur technischen Machbarkeit, gesetzlichen Rahmenbedingungen, Marktpotenzial, Förder- und Finanzierungsquellen sowie Patentrecherchen.

Durch die Leistungsvereinbarung mit dem CSEM wird die Förderung der Forschung des CSEM Regionalcenter Alp­nach erneuert, heisst es. Im Zentrum arbeiten rund 40 Hochqualifizierte an Schwerpunktthemen, welche der regionalen Wirtschaft einen mög­lichst direkten Nutzen vermitteln. Mit der neuen Vereinbarung wird das Zentrum ab 2020 zusätzlich speziell für Innovationen in der Mikrotechnologie und Digitalisierung vertiefte Technologieabklärungen anbieten.

Die Zentralschweizer Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz tagt als Zusammenschluss der Volkswirtschaftsdirektoren der Kantone Nidwalden, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Zug. ssp

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