Zentralschweiz zeigt Verständnis für WEF-Entscheid

08. Dezember 2020 14:07

Luzern - Die Zentralschweiz bedauert den Entscheid, die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Singapur statt wie geplant auf dem Bürgenstock durchzuführen. Das WEF will den Standort Luzern-Bürgenstock für andere Veranstaltungen in Betracht ziehen.

Die Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) hätte 2021 in einem kleineren Rahmen im Mai auf dem Bürgenstock statt wie gewohnt im Januar in Davos stattfinden sollen. Nun wird auch dieser Ausweichort gestrichen. Die Jahrestagung findet stattdessen vom 13. bis zum 16. Mai in Singapur statt. Der Ortswechsel spiegle die Priorisierung der Gesundheit und der Sicherheit der Teilnehmenden wider, heisst es in einer Mitteilung des WEF.

Die Standorte rund um den Vierwaldtstättersee sind enttäuscht über die Absage des Treffens auf dem Bürgenstock. „Es wäre eine einmalige Chance gewesen, den Bürgenstock und die Region als idealen Standort für internationale Spitzenkongresse in der ganzen Welt zu positionieren“, wird der Nidwaldner Landammann Othmar Filliger in einer Mitteilung der Steuerungsgruppe WEF zitiert. „Zudem wäre die dadurch ausgelöste wirtschaftliche Dynamik für die lokalen Unternehmen ein hoch willkommener Impuls gewesen.“ Die Steuerungsgruppe könne den Entscheid aber nachvollziehen.

Das WEF bedankt sich für die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Treffens, das in dieser Form nicht stattfinden wird. „Basierend auf der sehr positiven Zusammenarbeit, werden wir den Standort Luzern-Bürgenstock für Anlässe in naher Zukunft in Betracht ziehen“, wird Alois Zwinggi, Managing Director des WEF, in der Mitteilung der Steuerungsgruppe der Standorte am Vierwaldtstättersee zitiert. 

2022 soll die Jahrestagung dann wieder wie gewohnt in Davos stattfinden, heisst es in der WEF- Mitteilung. stk

Mehr zu Standortqualität

Aktuelles im Firmenwiki