Yokoy lanciert neue Bankkarte

31. August 2020 09:41

Zürich/Lenzburg AG - Das Fintech-Start-up Yokoy bringt gemeinsam mit der Hypothekarbank Lenzburg die Yokoy Prepaid Business Mastercard für Unternehmen heraus. Sie ist kostenlos und soll Spesenabrechnungen einfacher und günstiger machen.

Das Zürcher Fintech Start-up Yokoy und die Hypothekarbank Lenzburg lancieren ihr gemeinsames Produkt, die Yokoy Prepaid Business Mastercard für Unternehmen. Damit sollen Unternehmen erstmals von einem Vorteil profitieren, der bisher vor allem Privatkunden zur Verfügung stand: Sie ist gebührenfrei. Fremdwährungs- oder Kartengebühren fallen nicht an. Die Hypothekarbank Lenzburg ist zudem die Partnerbank des 2019 in Zürich gegründeten Start-ups. 

Diese Karte, so die Bank in einer Medienmitteilung, gewähre Unternehmen ab sofort Zugriff auf „eine attraktive und effiziente Lösung für das Ausgabenmanagement“. Zur dieser Lösung gehören neben der Karte die Yokoy-App für Firmenangestellte und die Yokoy-Webapplikation für Unternehmen.

Die Yokoy Prepaid Business Mastercard ist in den gesamten Abwicklungsprozess des Spesen- und Ausgabenmanagements eines Unternehmens integriert – vom Bezahlen über die Abbuchung auf dem Bankkonto bis zur korrekten Verbuchung in der Finanzbuchhaltung und der konformen Archivierung. Abgewickelt werden die Zahlungsvorgänge über die Open-Banking-Plattform Finstar. Finstar wird von der Hypothekarbank Lenzburg entwickelt und vertrieben.

„Wir sind überzeugt, dass das Firmenkartengeschäft eine Revolution nötig hat“, sagt Philippe Sahli, Mitgründer und CEO von Yokoy. Anders als die eigene Bankkarten basierten bestehende Anwendungen oft auf teuren Modellen mit klassischen Kreditkarten. Die Plattform Finstar sei „hinsichtlich Schnittstellentechnologie in der Schweiz am weitesten entwickelt“.

„Mit dem Yokoy-Projekt zeigt sich einmal mehr, dass Open Banking für Endnutzerinnen und Endnutzer finanzielle Vorteile bringt“, so Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg. „Gleichzeitig ist die Ankündigung ein Meilenstein für unseren jungen Geschäftsbereich mit Prepaid-Karten, wo wir weiteres Potenzial sehen.“ mm

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