WWZ bleibt auf Wachstumskurs

06. April 2020 12:12

Zug - Die WWZ-Gruppe hat ihren Umsatz 2019 steigern können. Auch Betriebsergebnis und Konzerngewinn legten im Jahresvergleich zu. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger mit wachsendem Margendruck.

Einer Mitteilung der WWZ-Gruppe zufolge hat der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger im Geschäftsjahr 2019 eine betriebliche Gesamtleistung von 259,2 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 3,3 Prozent. Der Nettoerlös aus Lieferungen und Leistungen legte im selben Zeitraum um 4,4 Prozent auf 228,2 Millionen Franken zu.

„2019 haben wir beträchtlich in zukünftige Wachstumsfelder investiert“, wird WWZ-CEO Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert. „Das Jahr stand im Fokus von Fernwärme und Fernkälte, der Elektromobilität und des Innovationsmanagements.“ Insgesamt hatte die Gruppe im Berichtsjahr 87,3 Millionen Franken in Sachanlagen investiert. 

Als Betriebsergebnis (EBIT) konnte die Gruppe im Berichtsjahr 43,1 Millionen Franken ausweisen, das sind 0,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Konzerngewinn legte im Jahresvergleich um 64,8 Prozent auf 43,5 Millionen Franken zu. Hier hatten sich unter anderem ein gutes Finanzergebnis und ein Einmaleffekt auf Steuern positiv ausgewirkt.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die WWZ-Gruppe aufgrund der anstehenden Liberalisierung des Strommarkts, Änderungen im Gasversorgungsgesetz sowie der Umsetzung der Energiestrategie 2050 mit steigendem Margendruck. Die Gruppe werde daher „in den nächsten Jahren beträchtlich in zukünftige Wachstumsfelder investieren“, erklärt Widmer. hs

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