Wohnen wird teurer

02. Juli 2021 13:04

Flamatt FR - Die Mieten sind im Juni schweizweit durchschnittlich um 0,6 Prozent gestiegen. Die Preise für Einfamilienhäuser legten im Vergleich zum Mai um 1,4 Prozent, die für Eigentumswohnungen um 1,0 Prozent zu. Dies zeigt der aktuelle Swiss Real Estate Offer Index von ImmoScout24.

„„Mieten und Kaufen in der Schweiz wird teurer“, überschreibt ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den Erhebungen zufolge sind die Preise für Mieten und Wohnimmobilien in der ersten Hälfte 2021 im schweizweiten Durchschnitt angestiegen.

Die Preise für Wohneigentum seien dabei seit Monaten nur gestiegen, erläutert ImmoScout24 in der Mitteilung weiter. Seit Jahresanfang zogen die Preise für Einfamilienhäuser um insgesamt 3,8 Prozent an, allein im Juni war ein Preisaufschlag von 1,4 Prozent gegenüber Mai beobachtet worden. Die entsprechenden Werte für Eigentumswohnungen lagen bei 4,7 beziehungsweise 1,0 Prozent.

Bei den Mieten haben die Analysten des Index in den vergangenen Monaten ein Auf und Ab beobachtet. Über das erste Halbjahr insgesamt ergab sich ein Anstieg von 0,7 Prozent. Im Juni wurde ein durchschnittlicher Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber Mai registriert.

Das Mieten sei dabei nicht überall teurer geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Konkret werden dort im Monatsvergleich zwischen 3,0 und 0,1 Prozent gesunkene Mieten im Tessin, im Mittelland, in der Genferseeregion und in der Nordwestschweiz genannt.

„Die rekordverdächtige Preissteigerung im Markt für Wohneigentum“ trage dazu bei, dass sich viele die Frage nach Mieten oder Kaufen gar nicht erst stellten, wird Martin Waeber in der Mitteilung zitiert. „Wer nicht unbedingt im Zentrum mieten will“, könne aber „in einigen Regionen durchaus noch ein Schnäppchen ergattern“, meint der Finanzchef  der Scout24-Gruppe.

Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising. hs

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