Wissenschaftliche Bibliotheken bilden gemeinsam Swisscovery

07. Dezember 2020 14:13

Zürich - Auf der gemeinsamen digitalen Plattform Swisscovery sind seit Montag 470 wissenschaftliche Bibliotheken der Schweiz zusammengeschlossen. Sie soll Recherchieren und Ausleihen einfacher machen. Ein gemeinsamer Kurierdienst organisiert den Transport.

Seit Montag, 10 Uhr, ist die neue Bibliothekenplattform Swisscovery live. Damit haben Nutzerinnen und Nutzer laut einer Medienmitteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) jetzt Zugriff auf den gesamten Bestand wissenschaftlicher Informationen aus 470 Bibliotheken der Schweiz. Mehr als 40 Millionen Bücher, Zeitschriften und andere Materialien sowie über 3 Milliarden elektronische Artikel können über die Plattform gefunden, bestellt und zurückgegeben werden. Das soll das Recherchieren und Ausleihen einfacher und effizienter machen. 

Ein neuer gemeinsamer Kurierdienst der angeschlossenen Bibliotheken liefert die gesuchten Titel in die gewünschte Bibliothek, teilweise sogar kostenlos. Initiatorin des Projekts ist die Bibliothek der ETH Zürich. Betrieben wird es von der Swiss Library Service Platform (SLSP). Sie wurde 2015 als Projekt von 15 Bibliotheken ins Leben gerufen. Heute betreibt die SLSP AG als gemeinwohlorientierte Organisation für aktuell 470 Bibliotheken die nationale Bildungsplattform Swisscovery.

Swisscovery löst die bisherigen Bibliotheksverbünde und Recherche-Plattformen ab. Alle Nutzerinnen und Nutzer müssen sich einmalig für Swisscovery registrieren, auch wenn sie bereits ein Konto bei einer der angeschlossenen Bibliotheken besitzen. mm

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