Wirtschaftsverbände fordern besseres Impfmanagement

20. Januar 2021 13:47

Zürich - Der Schweizerische Arbeitgeberverband und economiesuisse fordern intensivere Tests und einen national koordinierten Impfplan. Damit soll die Wirtschaft vor schwereren Schäden durch die Coronavirus-Pandemie geschützt werden.

Die Auswirkungen des jüngsten Teil-Lockdowns auf die Wirtschaft seien gravierend, schreiben economiesuisse und Schweizerischer Arbeitgeberverband in einer Mitteilung. Gemeinsam fordern die Wirtschaftsverbände dort „einen national koordinierten Impfplan und eine intensivere Teststrategie“ ein. Beides zusammen soll eine der Wirtschaft drohende schwere Rezession abwehren.

Die beiden Wirtschaftsverbände werfen dem Bundesrat vor, es versäumt zu haben, „rechtzeitig genügend Testkapazitäten und die Infrastruktur für Massenimpfungen aufzubauen“. Im Gegensatz zu einer Pandemie sei das Impfen planbar, heisst es in der Mitteilung. Zur Überwindung der Pandemie sollten regelmässige und grossflächige Tests und eine nationale Impfkampagne durchgeführt werden, meinen die Wirtschaftsverbände. Sie fordern Bund und Kantone zudem auf, „die gegenseitigen Schuldzuweisungen“ einzustellen und „durch rasches und koordiniertes Handeln“ abzulösen.

Nur ein „stringenter Plan“ könne zur baldmöglichsten Aufhebung der Restriktionen führen, argumentieren Arbeitsgeberverband und economiesuisse. Die Wirtschaftsverbände fordern dabei „klare Zielsetzungen“ bei der Anzahl der Impfungen und eine Berichterstattung wie bei den derzeit publizierten Zahlen für Ansteckungen und Spitalbelegungen ein. hs

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