Der neue Wirtschaftsrat von Schlieren kann auf auf der Basis robuster Kennzahlen starten. Bild: Bürobureau

Wirtschaftsrat Schlieren startet auf Basis robuster Kennzahlen

24. März 2022 12:20

Schlieren ZH - Der neue Wirtschaftsrat von Schlieren tritt Ende März zu seiner ersten Sitzung zusammen. Grundlage für die Beratungen sind robuste Kennzahlen der Standortförderung. So waren Ende 2021 in der Stadt 1199 Unternehmen ansässig, ein neuer Rekord.

Der im Dezember gewählte neue Wirtschaftsrat von Schlieren kann seine ersten Beratungen Ende März auf der Basis robuster Kennzahlen führen. Wie die Standortförderung Schlieren mitteilt, hat die Anzahl der Unternehmungen per Ende 2021 mit 1199 einen neuen Rekord erreicht. Seit 2005, als es 770 Firmen in Schlieren gab, ist das eine Steigerung von rund 55 Prozent.

Auch die Bevölkerungszahl ist stark gestiegen. Sie lag laut Standortförderung 2005 bei 13‘300 und hat sich bis März 2022 auf 19'864 erhöht. Das entspricht einer Steigerung von rund 50 Prozent.

Beide Entwicklungen machen sich auch in den tiefen Leerständen per März 2022 bemerkbar. Bei den Wohnbauten sanken die Leerstände sogar auf ein Rekordtief von 0,3 Prozent. Bei den Gewerbeflächen gibt es eine ähnlich positive Entwicklung.

Der neue Wirtschaftsrat soll den Stadtrat bei wirtschaftspolitischen Themen mit Vorschlägen und Empfehlungen unterstützen. Er formuliert ohne Weisungsbefugnis Anliegen der Wirtschaft an den Stadtrat, heisst es im Stadtratsbeschluss zur Einsetzung vom 8. Dezember 2021.

Der Wirtschaftsrat setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Schlieremer Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Ihm gehören neben anderen  Andreas Geistlich für die Wirtschaftskammer Schlieren an und Thomas Landis als Vertreter von KMU & Gewerbe an. Repräsentiert sind alle Clustermanager vom Bio-Technopark Schlieren-Zürich bis Shopping Schlieren, das Institut für Jungunternehmen IFJ sowie wichtige Firmen in Schlieren. Den Vorsitz hat Stadtpräsident Markus Bärtschiger.

Die Standortförderung kündigt weiters an, dass sie in den nächsten Wochen sämtliche Generalversammlungen der Gewerbe- und Wirtschaftsvereine besuchen werde. gba 

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