Wirtschaftsallianz will nachhaltiges Wirtschaften forcieren

23. Mai 2022 14:35

Davos GR - Insgesamt 21 Schweizer Unternehmen wollen die Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung beschleunigen. Sie haben am Weltwirtschaftsforum dafür die Allianz Swiss Boards for Agenda 2030 gegründet. Nachhaltigkeit wird hier zur Priorität des Verwaltungsrats.

Eine Allianz von Unternehmensleitenden und Verwaltungsräten Schweizer Unternehmen macht sich für eine Forcierung der Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung (UN-Agenda 2030) stark. Am Weltwirtschaftsforum in Davos haben Vertreter von Banque Alternative Suisse SA, Ecorobotix, EBP, Ethos, Farmy, Freitag, International Institute for Management Development (IMD), LIIP, L’Occitane, Losinger Marazzi, Loyco, MKS PAMP SA, Naef Immobilier, Piguet Galland & CIE SA, Roche Holding, Groupe Serbeco, South Pole, Swissroc Group, UMEO SA, Villars Maître Chocolatier SA und Weleda AG die Swiss Bords for Agenda 2030 (SBA2030) gegründet, informiert die frischgebackene Allianz in einer Mitteilung. SBA2030 soll Nachhaltigkeit als Priorität auf der Ebene der Verwaltungsräte von Unternehmen fördern. 

Die neue Allianz geht auf eine Initiative von Jonathan Normand, Gründer und CEO von B Lab Schweiz, und André Hoffmann, Vizepräsident von Roche und Mitgründer der Plattform InTent, zurück, heisst es in der Mitteilung weiter „Die Gründungsmitglieder dieser Allianz haben sich entschieden, vom Wettbewerb zur Zusammenarbeit überzugehen“, wird André Hoffmann dort zitiert. „Es handelt sich um führende Schweizer Unternehmen in ihren Branchen, die sich in Bezug auf Grösse, Sektor und Nachhaltigkeitsreife unterscheiden, aber alle eint der Wunsch, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihrer Strategie und Verwaltungsratsagenda zu stellen.“ Bis Ende Jahr will SBA2030 auf 50 Mitglieder anwachsen. hs

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