Wirbelstürme werfen Zurich nicht aus der Bahn

19. Oktober 2017 14:00

Zürich - Die Zurich Insurance-Gruppe rechnet im Zusammenhang mit den Wirbelstürmen Harvey, Irma und Maria mit Gesamtschäden in Höhe von rund 700 Millionen Dollar. Die Schäden sollten Finanzstärke und Kapitalflexibilität der Versicherung jedoch nicht beeinträchtigen.

Einer Mitteilung der Zurich Insurance-Gruppe zufolge wird im dritten Quartal mit Gesamtschäden durch die Wirbelstürme in Höhe von 700 Millionen Dollar nach Rückversicherung und vor Steuern gerechnet. Nach Steuern bleibe dann eine Belastung von rund 620 Millionen übrig, heisst es dort weiter. 

Zusätzliche Belastungen durch Erneuerungsprämien für die Rückversicherung werden bei Zurich nicht erwartet. Auch die Finanzstärke des Unternehmens und seine Flexibilität in Hinblick auf das Kapital sollten durch die Schäden nicht wesentlich beeinflusst werden, schätzt die Versicherungsgruppe. 

„Angesichts der beträchtlichen Schäden belegen die Ereignisse klar die Effektivität unserer Underwriting-Prozesse und die Verbesserungen unserer Rückversicherungsprogramme in den vergangenen zwölf Monaten“, wird Group Chief Executive Officer Mario Greco in der Mitteilung zitiert. „Wir konnten sicherstellen, dass die Schadenbelastung deutlich innerhalb unserer Gesamt-Risikotoleranz blieb.“ hs 

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