Weltraumforscher treffen sich in Zürich

Die Universität Zürich (UZH) und die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich haben gemeinsam eine Tagung zum Forschungssatelliten LISA organisiert. Damit holen sie Vertreter der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und der Europäische Weltraumorganisation (ESA) nach Zürich. Bei der Veranstaltung, die in dieser Woche stattfindet, wird über die LISA Pathfinder-Mission der ESA gesprochen. Diese hat mit dem erstmaligen Nachweis von Gravitationswellen Schlagzeilen gemacht. Am Projekt waren auch Zürcher Forscher beteiligt.

Vor einigen Jahren hatte sich die NASA aus dem Projekt zurückgezogen. Nun will sie nach den Erfolgen von LISA wieder einsteigen und das Projekt eLISA vorantreiben, mit der Gravitationswellen im All gemessen werden sollen. Im Rahmen der Veranstaltung in Zürich wird diskutiert, wie dies geschehen soll. Vorstellbar ist laut einer Mitteilung der UZH eine Beteiligung der NASA zu 20 Prozent. Unter anderem ist geplant, dass im Rahmen der eLISA-Mission bereits 2029 statt 2034 drei statt zwei Satelliten ins All geschossen werden. ssp