Wasserkraft legt leicht zu

04. Mai 2020 13:56

Bern - Bis 2035 soll die Produktion von Energie aus Wasserkraft auf 37'400 Gigawattstunden gesteigert werden. Im vergangenen Jahr wurden bereits 36'137 Gigawattstunden produziert. Gegenüber 2018 entspricht dies einer Zunahme um 151 Gigawattstunden.

Per Jahresbeginn wurden in der Schweiz 674 aktive Wasserkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils mehr als 300 Kilowatt gezählt, informiert das Bundesamt für Energie (BFE) in einer Mitteilung zur Wasserkraft-Statistik 2019. Dies sind 16 Anlagen mehr als zum Jahresbeginn 2019. Die erwartete Energieproduktion aus Wasserkraft legte im selben Zeitraum um rund 118 Gigawattstunden auf rund 36'567 Gigawattstunden zu.

Derzeit werden rund 57 Prozent des inländischen Stroms mit Wasserkraft erzeugt, erläutert das BFE in der Mitteilung weiter. Am meisten Strom aus Wasserkraft wird im Kanton Wallis mit einer Produktionserwartung von 9765 Gigawattstunden produziert. Auf den nächsten Plätzen folgen Graubünden mit 7950 Gigawattstunden, Tessin mit 3566 Gigawattstunden und der Kanton Bern mit 3336 Gigawattstunden.

„Gemäss dem geltenden Energiegesetz soll die durchschnittliche jährliche Wasserkraftproduktion bis 2035 auf 37‘400 Gigawattstunden ansteigen“, informiert das BFE in der Mitteilung weiter. Für die Verfolgung der Entwicklung setzt das BFE die Statistik zur Wasserkraft ein. Dabei wird jedoch von der erwarteten Energieproduktion der grossen Wasserkraftwerke der Verbrauch der Zubringerpumpen abgezogen und die effektive Produktion auch der kleineren Wasserkraftwerke addiert. Für das vergangene Jahr hat das BFE damit eine durchschnittliche inländische Produktion von 36'137 Gigawattstunden errechnet. 2018 war der entsprechende Wert um 151 Gigawattstunden geringer ausgefallen. hs

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