Das Schlieremer Stadtparlament entscheidet am 15. März über einen jährlichen Beitrag an das WAGI Museum. Bild: zVg/Museum Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG Schlieren

Wagi Museum will landesweite Ausstrahlung sichern

08. März 2021 14:39

Schlieren ZH - Das industriehistorische Wagi Museum in Schlieren hofft auf einen positiven Entscheid des Gemeindeparlaments zur finanziellen Unterstützung. Damit soll die landesweite Ausstrahlung des Museums auf vergrösserter Fläche gesichert werden.

Das Schlieremer Gemeindeparlament entscheidet am kommenden Montag über eine Vorlage des Stadtrates zur finanziellen Unterstützung des industriehistorischen Wagi Museums. Diese sieht laut Medienmitteilung vor, dass die Stadt Schlieren den Verein WAGI Schlieren mit einem jährlichen Betrag von 70`000 Franken für den Betrieb des Museums unterstützt.

Das Wagi Museum ist im Oktober in eine deutlich grössere Liegenschaft im ehemaligen Wagi-Areal umgezogen. Möglich wurde das mit Unterstützung der Gewerbe- und Handelszentrum AG Schlieren (GHZ). Allerdings fallen nun Mietkosten an, die der Trägerverein des Museums nur mit Unterstützung der Stadt leisten kann. Der hat nicht allein die Stadt Schlieren um Unterstützung gebeten, sondern schweizweit rund 40 Stiftungen für Förderbeiträge angeschrieben.

Von dem grösseren Ausstellungsareal erhofft sich das Wagi Museum eine landesweite Ausstrahlung, wie Patrick Bigler, Betriebsleiter des Museums Schweizerische Wagons- und Aufzügefabrik AG Schlieren, in der Medienmitteilung schreibt.

Aufgebaut wurde, in Zusammenarbeit mit der Pape Werbe AG aus Weiningen ZH eine Kulissenwelt mit verschiedenen Themenbereichen. Sie soll Besucherinnen und Besucher in die Zeit zwischen 1899 und 1980 zurückversetzen, als die Wagons- und Aufzügefabrik der grösste Arbeitgeber der Stadt Schlieren war und den Namen der Stadt unter der Marke Schlieren in die ganze Welt hinausgetragen hatte. Beim Neuaufbau haben laut der Medienmitteilung alle Aktivmitglieder ehrenamtlich rund 5200 Arbeitsstunden geleistet.

Seit vergangenem Jahr ist das Museum vorübergehend geschlossen. gba 

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