VP Bank kann Gewinne steigern

06. März 2018 11:33

Vaduz - Die VP Bank Gruppe hat ihren Konzerngewinn 2017 gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern können. Auch die betreuten Kundengelder legten zu. Dabei wurde insbesondere ein starker Neugeldzufluss verbucht.

Einer Mitteilung der VP Bank zufolge hat die Liechtensteiner Bankengruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzerngewinn von 65,8 Millionen Franken realisiert. Gegenüber 2016 entspricht dies einer Steigerung um 13,4 Prozent. Als Geschäftsertrag wurden 300,1 Millionen Franken ausgewiesen, 9,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 

Das Zinsgeschäft trug mit 104,4 Millionen Franken Erfolg zum Ergebnis bei. Aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft resultierte ein Erfolg von 123,9 Millionen Franken. Das Handelsgeschäft spielte einen Erfolg von 50,2 Millionen Franken ein. Der Erfolg aus den Finanzanlagen betrug 19,2 Millionen Franken. 

Eine markante Zunahme konnte die VP Bank Gruppe auch bei den betreuten Kundenvermögen verbuchen. Sie stiegen von 35,8 Milliarden Franken Ende 2016 auf 40,4 Milliarden Franken Ende 2017 an. Steigende Kurse für Börsen und Euro führten dabei zu einer Vermögenszunahme in Höhe von 2,7 Milliarden Franken. Der höchste Zuwachs wurde jedoch beim Netto-Neugeldzufluss an Kundengeldern verbucht. Er betrug 2017 insgesamt 1,894 Milliarden Franken. Im Jahr zuvor waren lediglich 7 Millionen Franken an Neugeldern eingeworben worden. 

„Der starke Zufluss an Kundengeldern im Jahr 2017 verbessert unsere Ertragslage nachhaltig und zeigt, dass wir die geeigneten Massnahmen ergriffen haben“, wird Alfred W. Moeckli, Chief Executive Officer der VP Bank Gruppe, dazu in der Mitteilung zitiert. Dieser Erfolg soll ausgebaut werden. Dazu will die Bankengruppe bis Ende 2019 insgesamt 75 Kundenberater insbesondere in Asien einstellen. hs

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