Vontobel wächst profitabel

12. Februar 2019 12:22

Zürich - Vontobel hat Profitabilität und Konzernergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr steigern können. Auch die von der Zürcher Privatbank betreuten Kundenvermögen haben im Berichtsjahr zugelegt. Damit bleibt Vontobel bei seinen Zielvorgaben 2020 auf gutem Weg.

Einer Mitteilung von Vontobel zufolge hat die Zürcher Privatbank im Geschäftsjahr 2018 einen Konzerngewinn von 232,2 Millionen Franken realisiert. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 entspricht dies einer Steigerung um 11 Prozent. Im Combined Wealth Management konnte der Vorsteuergewinn um 46 Prozent auf 121,6 Millionen gesteigert werden. Im Asset Management fiel der Vorsteuergewinn von 180,3 Millionen Franken um 17,5 Millionen Franken höher aus als im Geschäftsjahr 2017. Die betreuten Kundenvermögen legten im Jahresverlauf 2018 um 6,0 Milliarden auf 192,6 Milliarden Franken zu. Netto-Neugelder trugen zu diesem Anstieg mit einem Zufluss von 5,0 Milliarden Franken bei.

„Das Ergebnis für 2018 unterstreicht, dass Vontobel auf gutem Weg ist, die anspruchsvollen und teilweise angehobenen Ziele 2020 zu erfüllen“, wird Vontobel-CEO Zeno Staub in der Mitteilung zitiert. Vontobel hatte seine Rentabilitätsziele nach der Übernahme der Privatbank Notenstein La Roche im Juli 2018 erhöht. Statt bisher angestrebten 75 Prozent soll das Aufwand-Ertrags-Verhältnis nun bis 2020 auf 72 Prozent gesenkt werden. Für 2018 weist Vontobel ein um die Integrationskosten von Notenstein La Roche bereinigtes Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 74,7 Prozent aus. Die Eigenkapitalrendite wird in der Mitteilung auf 13,0 Prozent beziffert.

Auch nach der Übernahme von Notenstein La Roche für 658 Millionen Franken verfüge Vontobel „über eine solide Eigenkapitalausstattung“, schreibt die Zürcher Privatbank weiter in der Mitteilung. Die harte Kernkapitalquote (CET 1) wird dort zum Jahresende mit 12,3 Prozent angegeben, die Tier-1-Kapitalquote mit 18,9 Prozent. hs

Aktuelles im Firmenwiki