Vontobel legt die Latte höher

27. Juli 2018 13:00

Zürich - Vontobel hat seinen Konzerngewinn im ersten Halbjahr 2018 im Jahresvergleich deutlich steigern können. Die verwalteten Vermögen legten auf einen neuen Rekordwert zu. Als Konsequenz erhöht die Zürcher Privatbank ihre Rentabilitätsziele.

Einer Mitteilung von Vontobel zufolge hat die Zürcher Privatbank im ersten Halbjahr 2018 einen Konzerngewinn von 132,7 Millionen Franken realisiert. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 entspricht dies einer Steigerung um 31 Prozent. Die von Vontobel verwalteten Kundenvermögen wuchsen seit Ende 2017 um 7,1 Milliarden Franken auf 253,6 Milliarden Franken per Ende Juni 2018 an. Dabei wurde ein Neugeldzufluss von 5,1 Milliarden Franken verbucht.

Zum guten Halbjahresergebnis trug der Geschäftsbereich Asset Management mit einem Vorsteuergewinn von 92,5 Millionen Franken bei. Im Geschäftsbereich Combined Wealth Management wurden 56,2 Millionen Franken Vorsteuergewinn realisiert. Beide Geschäftsbereiche verbesserten dabei ihre Werte gegenüber der Vorjahresperiode deutlich. Im Geschäftsbereich Financial Products verblieb der Vorsteuergewinn mit 51,9 Millionen Franken hingegen auf Vorjahresniveau.

„Vontobel ist für die Zukunft gut aufgestellt und weiterhin auf Wachstumskurs“, wird CEO Zeno Staub in der Mitteilung zitiert. Das Marktumfeld bleibe „angesichts der weltweiten geo- und handelspolitischen Herausforderungen sowie der Unsicherheiten, die von den Notenbankpolitiken ausgehen“, jedoch schwierig. Trotzdem strebe Vontobel „im laufenden Geschäftsjahr gegenüber 2017 eine weitere Erhöhung der bereits soliden Profitabilität an“. Bis 2020 will die Bank ihr Aufwand-Ertrag-Verhältnis auf unter 72 Prozent senken und eine Eigenkapitalrendite von über 14 Prozent erreichen. hs

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