Vontobel bleibt auf gutem Kurs

06. November 2019 13:38

Zürich - Die Privatbank Vontobel hat ihren Gewinn in den ersten neun Monaten 2019 im Jahresvergleich steigern können. Als Wachstumstreiber erwies sich dabei insbesondere das Asset Management. Hier wurde auch der höchste Zufluss an Netto-Neugeldern verbucht.

Vontobel habe in den ersten neun Monaten 2019 ein „zufriedenstellendes Aufwand-Ertrags-Verhältnis“ und einen „im Vergleich zur Vorjahresperiode höheren Gewinn“ realisiert, informiert die Zürcher Privatbank in einer Mitteilung. „Das Ergebnis der ersten neun Monate wie auch unsere neuen Geschäftsinitiativen wie Volt zeigen, dass Vontobel auf Kurs bleibt und sowohl auf Ertragsstärke wie auch auf Wachstum setzt“, wird Vontobel-CEO Zeno Staub dort zitiert. Für das letzte Jahresquartal rechnet die Zürcher Privatbank mit einem von niedrigen Zinsen, geopolitischen Unsicherheiten und einer schwächelnden Konjunktur geprägten Marktumfeld.

Als Wachstumstreiber für das vorliegende Zwischenergebnis streicht Vontobel seinen Geschäftsbereich Asset Management heraus. Hier habe das Netto-Neugeldwachstum mit annualisierten 14 Prozent „erneut deutlich über der angestrebten ambitionierten Bandbreite von 4 bis 6 Prozent“ gelegen, heisst es in der Mitteilung. Die im ertragsstärksten Geschäftsfeld der Bank verwalteten Vermögen stiegen im Berichtszeitraum gegenüber Ende 2018 um 14,4 Milliarden auf 131,9 Milliarden Franken an.

Im Bereich Combined Wealth Management lag das betreute Kundenvermögen zum Stichtag Ende September 2019 bei 73,6 Milliarden Franken. Trotz einem Netto-Neugeldabfluss von 0,2 Milliarden Franken im dritten Quartal 2019 wuchs das in diesem Geschäftsbereich verwaltete Kundenvermögen somit gegenüber Ende 2018 um 6,4 Milliarden Franken an. hs

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