Virtueller Spiegel lässt neues Lächeln anprobieren

Das Ergebnis von kieferorthopädischen Behandlungen wird neu im Voraus in einem virtuellen Spiegel sichtbar. Bild: Ivoclar Vivadent

Die App IvoSmile des Liechtensteiner Dentalunternehmens Ivoclar Vivadent nutzt die Erweiterte Realität, um eine Echtzeitvisualisierung von ästhetischen Behandlungsoptionen zu ermöglichen. In einem Live-Video werden dabei die eigenen Zähne mit den neuen Zähnen überlagert. Die virtuellen Zähne sind kaum von echten zu unterscheiden – selbst dann, wenn die Person im Bild den Kopf dreht oder spricht. Entwickelt wurde die Software von Kapanu, einer Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), die vor rund zwei Jahren von Ivoclar Vivadent übernommen wurde.

Ivoclar Vivadent hat nun eine Zusammenarbeit mit 3Shape, einem dänischen Anbieter der Dental- und Audiotechnologie, unterzeichnet. 3Shape hat eine kieferorthopädische Anwendung entwickelt, welche das Behandlungsziel simulieren kann. Diese wird in IvoSmile integriert, damit das Behandlungsziel auch im Mund des Patienten visualisiert werden kann.

„IvoSmile ist ein überzeugendes Beratungsinstrument, das die Patienten involviert, Emotionen weckt und die Akzeptanz einer Behandlung deutlich erhöht“, so Michael Taube, Marketingchef von Ivoclar Vivadent. „Wir freuen uns sehr, diese Technologie über die Kooperation mit 3Shape neben der Anwendung für restaurative Korrekturen jetzt auch im Bereich der Kieferorthopädie zur Verfügung stellen zu können.“ ssp