VirtaMed will Vertrauen in In-vitro-Fertilisation steigern

15. Februar 2022 14:02

Schlieren ZH - VirtaMed hat eine Partnerschaft mit Ferring Pharmaceuticals angekündigt, um den weltweiten Zugang zu Simulationstrainings für Embryotransfers zu erweitern. Das Vertrauen in die In-vitro-Fertilisation soll gesteigert werden.

Das auf medizinisches Simulationstraining spezialisierte Unternehmen VirtaMed mit Sitz in Schlieren arbeitet neu mit dem Pharmaunternehmen Ferring Pharmaceuticals mit Sitz in Saint-Prex VD zusammen. Laut Medienmitteilung soll der weltweite Zugang zu Simulationstrainings für Embryotransfers erweitert werden. Das Programm soll noch im Februar in Europa und Südafrika starten und geht im April nach Asien und in andere Länder.

Die Amerikanische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (ASRM) hat laut der Medienmitteilung von VirtaMed erfolgreich eine Reihe von Simulationsschulungen zum Embryotransfer durchgeführt. Der ASRM-Embryotransfer-Simulator biete den ersten standardisierten und validierten Schulungsansatz für diese entscheidende Phase der In-vitro-Fertilisation (IVF). Der Hightech-Simulator wurde von der ASRM in Zusammenarbeit mit VirtaMed entwickelt.

Die ASRM startete 2015 eine Initiative zur Standardisierung der Ausbildung für den Embryotransfer, den kritischen Moment, in dem ein Reproduktionsmediziner einen befruchteten Embryo in die Gebärmutter überträgt. Ferring Pharmaceuticals schloss sich dieser Initiative 2018 an und startete laut der Mitteilung sein Schulungsprogramm in Argentinien, Brasilien und den USA mit inzwischen mehr als 80 Veranstaltungen und über 700 teilnehmenden Ärzten.

Von der neuen Partnerschaft mit Ferring erwartet Stefan Tuchschmid, Co-CEO von VirtaMed, einen „echten globalen Einfluss auf die medizinische Ausbildung“. Ziel sei die beste Ausbildung, wird Tuchschmid zitiert. „An erster Stelle stehen die Hoffnungen und Ängste aller, die sich einer IVF-Behandlung unterziehen und wir wollen alles tun, um die Erfolgschancen zu erhöhen.“ Gaurang Daftary, Vizepräsident von Ferring Pharmaceuticals, misst dem Einsatz von Spitzentechnologie in der Ausbildung von Reproduktionsendokrinologen entscheidende Bedeutung zu. „Deshalb investiert Ferring in die globale Einführung dieser Initiative“, wird Daftary zitiert.

VirtaMed hat seinen Sitz im IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum und ist Mitglied von Start Smart Schlieren. gba 

Mehr zu VirtaMed AG

Aktuelles im Firmenwiki