VirtaMed und HeiQ sind Wachstumschampions

16. Februar 2017 12:00

Schlieren ZH - Die zwei Schlieremer Unternehmen VirtaMed und HeiQ wurden von der „Handelszeitung“ und „Le Temps“ zu Schweizer Wachtumschampions gekürt. Virtamed entwickelt Simulatoren für die Medizin. HeiQ entwickelt innovative Technologien, welche Textilien schützen.

Die „Handelszeitung“ und „Le Temps“ haben gemeinsam mit der unabhängigen Marktforscherin Statista die 55 am schnellsten wachsenden Firmen in der Schweiz identifiziert. Zu diesen zählen auch zwei Jungfirmen mit Sitz in Schlieren. VirtaMed schaffte es auf Platz 25 und HeiQ auf Platz 29.

Bei VirtaMed handelt es sich um eine Biotechnologiefirma mit Sitz im Innovations- und Jungunternehmerzentrum Start Smart Schlieren. Das Unternehmen entwickelt Simulatoren, die als Übungs- und Lehrmaterial in verschiedenen Bereichen der Medizin genutzt werden.

HeiQ ist eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Die Firma entwickelt innovative Technologien zum Schutz von Textilien. Diese können Textilien beispielsweise wasserfest machen oder verhindern, dass sie Gerüche aufnehmen.

Wie die „Handelszeitung“ weiter schreibt, ist der grösste Teil der Firmen, die es unter die insgesamt 55 Wachstumschampions geschafft haben, in der Region Zürich ansässig. Mit dem Softwareunternehmen Sherpany stammt auch der diesjährige Gewinner aus Zürich. Während Zürich wie „ein Sog auf Firmen wirkt“, könne etwa Basel keinen einzigen Wachstumschampion bei sich verzeichnen. „Das kann für den leicht erreichbaren Pharmastandort kein befriedigendes Ergebnis sein. Hier sollte der regionale Wettbewerb besser spielen“, so die „Handelszeitung“.

Für die Liste Wachstumschampions 2017 wurden die Unternehmenskennzahlen von Firmen zwischen den Jahren 2012 und 2015 untersucht. Zur Identifikation potenzieller Wachstumschampions hat Statista durch Recherche in Unternehmensdatenbanken und anderen öffentlichen Quellen hunderte von Unternehmen ausgewählt, welche dann die Möglichkeit hatten, sich zu bewerben. Das Projekt wurde vom Institut für Jungunternehmen unterstützt. ssp 

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