VirtaMed beendet Simulationstour für französische Chirurgen

26. März 2021 12:20

Schlieren ZH - Marseille ist die letzte Station der Surgical Simulation Tour von VirtaMed in Frankreich. Das mobile Simulationslabor zur Ausbildung französischer Chirurgen ist seit dem Start im Oktober in Strassburg durch ganz Frankreich getourt.

Das mobile Simulationslabor von VirtaMed beendet laut Medienmitteilung seine Tour durch französische Kliniken am 25. und 26. März im Zentrum für chirurgische Ausbildung und Forschung (CERC) des Universitätsklinikums Marseille. Erste Station der chirurgischen Ausbildungskurse an Universitätskliniken in Frankreich war am 5. Oktober das Institut für bildgesteuerte Chirurgie (IHU) in Strassburg.

Das Schlieremer Unternehmen VirtaMed hatte die Ausbildungsinitiative mit dem Französischen Chirurgenverband (AFC) gestartet. Zuvor war schon mit dem STAN-Institut, das die Möglichkeiten der Simulation aus der Luftfahrt auf das Gesundheitswesen überträgt, eine Zusammenarbeit vereinbart worden. Das mobile chirurgische Simulationslabor wurde zu Krankenhäusern gefahren, um dort unter der Leitung von Experten professionelle Schulungen durchzuführen. Gerade in der Covid-Pandemie mit Überlastung der Intensivstationen wurden laut der VirtaMed-Mitteilung die Übungsmöglichkeiten für angehende Chirurgen stark eingeschränkt. Der LaparoS-Simulator wurde für die französische Surgical Simulation Tour ausgewählt, weil er in der Lage ist, eine realistische chirurgische Erfahrung mit haptischer Erfahrung, virtueller Realität und lebensechten Modellen zu schaffen.

Professor Patrick Pessaux, Präsident der AFC, wird zitiert: „Das mobile chirurgische Simulationslabor spielt eine wesentliche Rolle bei der Förderung der Simulation als Ausbildungsinstrument in vielen Universitätskliniken.“ Und Lucie Klikova, Business Development Manager bei VirtaMed, wird zitiert: „In den letzten Monaten ist das mobile Simulationslabor kreuz und quer durch Frankreich gefahren, um die Ausbildung im schwierigen Kontext der aktuellen Gesundheitskrise zu unterstützen. Indem wir unser Simulationslabor in etwa zwanzig Krankenhäusern zur Verfügung stellen, bieten wir mehr als 250 Assistenzärzten die Möglichkeit, die von der AFC entwickelte Ausbildung an unseren Lehrmitteln fortzusetzen. “

Erwan de Penfentenyo, Leiter des Supports und Ausbilder am STAN Institut: „Wir bringen wie nie zuvor drei Komponenten zusammen: die universitäre Betreuung, die Unterstützung der Fachkräfte bei nicht-technischen Fertigkeiten und die fortschrittliche Schweizer Technik.“

VirtaMed hat seinen Sitz im IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum und ist Mitglied von Start Smart Schlieren. gba 

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