Vifor schliesst wachstumsstarkes Jahr ab

Vifor konnte seinen Umsatz im Jahr 2018 um 22,7 Prozent auf 1,55 Milliarden Franken steigern. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBIDTA) ist um fast 40 Prozent auf 391,5 Millionen Franken gestiegen. Vifor hatte hier Wachstumsraten in der Höhe von 15 beziehungsweise 25 Prozent in Aussicht gestellt. Unter dem Strich hat das vor knapp zwei Jahren von der Galenica abgespaltene Unternehmen 244,4 Millionen Franken verdient. Das ist fast doppelt so viel wie im Vorjahr.

Die Medikamente Ferinject/Injectafer und Veltassa sowie das Gemeinschaftsunternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma haben sich laut der Medienmitteilung von Vifor stark entwickelt. Vifor bezeichnet diese als die drei strategischen Wachstumstreiber. Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma konnte 2018 unter anderem ein Lizenzabkommen mit dem amerikanischen Biopharmaunternehmen Cara Therapeutics abschliessen. Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma wird in diesem Rahmen die CR845/Difelikefalin-Injektionslösung für die Behandlung von Pruritus entwickeln und vermarkten.

Aber auch bei klinischen Studien kommt Vifor gut voran. Unter anderem hat sich das Eisenpräparat Venofer von Vifor Pharma bei Patienten, die sich einer Hämodialyse unterziehen müssen, als wirksam erwiesen. Ausserdem wurde die Phase-I-Studie für den Produktkandidaten VIT-2763 erfolgreich abgeschlossen. Dieser wurde für die Behandlung der Blutkrankheit Beta-Thalassämie entwickelt. Im zweiten Halbjahr 2019 soll eine Phase-II-Studie folgen.

Für 2019 stellt Vifor nun ein Umsatzplus von 11 bis 13 Prozent in Aussicht.

Vifor Pharma ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ssp