Viessmann erzielt Rekordumsatz in der Corona-Krise

30. März 2021 11:14

Spreitenbach AG - Der global tätige Klima- und Kühlspezialist Viessmann hat in der Corona-Krise seinen Gesamtumsatz um 6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro gesteigert. Auch Viessmann Schweiz verzeichnete 2020 einen deutlichen Zuwachs.

Das auf Klima-, Heizungs- und Kühllösungen spezialisierte Unternehmen Viessmann hat 2020 seinen Gesamtumsatz um 6 Prozent gesteigert. Laut Medienmitteilung stieg er auf 2,8 Milliarden Euro. Das weltweit tätige Familienunternehmen mit Sitz im hessischen Allendorf und als Viessmann Schweiz AG in Spreitenbach verdanke diesen Zuwachs vor allem den Sektoren erneuerbare Energien und digitale Dienste, heisst es. Auch die Zahl der Mitarbeitenden stieg an, auf 12'750 in der Viessmann Group und inzwischen über 300 bei Viessmann Schweiz. Das grösste Umsatzplus in der Corona-Pandemie verzeichnete der Heimatmarkt Deutschland. Positive Wachstumsimpulse verzeichnete Viessmann 2020 auch in der Schweiz.

Wachstum und Umsatz der Viessmann Group seien durch zwei Faktoren bestimmt worden. Bei den Klimalösungen auf Basis erneuerbarer Energien hätten wasserstofffähige Gas-Wandgeräte, Brennstoffzellen, Wärmepumpen mit einem Plus von 35 Prozent und Batterien mit einer Steigerung um 48 Prozent den Umsatz getrieben. Solche „grünen Lösungen“ machen laut der Mitteilung heute schon rund 50 Prozent des Umsatzes der Viessmann Group aus. Bei den ebenso erfolgreichen digitalen Lösungen geht es etwa um Dienste zum Steuern und Überwachen von Wärmeerzeugern. Viessmann investiert in Forschung und Entwicklung auf diesen Feldern wie ein Entwicklungszentrum für Wärmepumpen. Die Gesamtinvestitionen 2020 summierten sich auf über 120 Millionen Euro.

Viessmann hat als Reaktion auf die Corona-Pandemie zusammen mit Medizinern und der Technischen Hochschule Aachen neue Luftreinigungsgeräte entwickelt, die Klassenzimmer in Schulen dauerhaft mit Frischluft bedienen. Nach Beginn der Pandemie wurde im Frühjahr 2020 die Produktion umgestellt. Neben Klimalösungen wurden auch mobile Beatmungsgeräte und Versorgungsstationen, Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel gefertigt.

CEO Max Viessmann wird zitiert: „Dank des unnachahmlichen Zusammenhalts unserer Handwerkspartner sowie unserer Mitarbeiter haben wir es im Krisenjahr geschafft, weiter zu wachsen. Mit viel positiver Energie und für ein gemeinsames Ziel: Für die Gestaltung von Lebensräumen zukünftiger Generationen.“

Bei den eigenen Mitarbeitenden gab es laut der Medienmitteilung dank des Hygiene- und Verhaltenskonzepts sowie der Teststrategie der Firma in den weltweit über 20 Produktionswerken nahezu keine Ansteckungen. gba 

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