Venturelab schickt Start-ups nach Barcelona

10. Januar 2019 12:50

Schlieren ZH - Die Schweizer Start-up-Nationalmannschaft nimmt 2019 erstmals am Mobile World Congress in Barcelona teil. Ihre Delegation Venture Leaders Mobile Delegation besteht aus fünf innovativen Schweizer Jungunternehmen. Erstmals stellen dabei Gründerfrauen die Mehrheit.

Die Reise nach Spanien zum Mobile World Congress wird von Venturelab in Zusammenarbeit mit Switzerland Global Enterprise, Vischer und Swisscom organisiert, informiert Venturelab in der entsprechenden Mitteilung. Die Ausgründung des IFJ Instituts für Jungunternehmen mit Vertretungen in Schlieren ZH, St.Gallen und Lausanne organisiert seit 19 Jahren sogenannte Development Roadshows für Schweizer Start-ups. Dabei werden die vielversprechendsten Jungunternehmen mit internationalen Investoren und Kunden beispielsweise in San Francisco, Boston, New York oder Destinationen in China bekannt gemacht.

Bei der diesjährigen Roadshow nach Barcelona werden fünf innovative Schweizer Jungunternehmen auf die laut Mitteilung „weltweit grösste und wichtigste Veranstaltung im Bereich mobile Kommunikation“ geschickt. Hier werden sich die aus 60 Bewerbern ausgewählten Start-ups den Besuchern im Schweizer Pavillon präsentieren. „Die Expertise des Teams spiegelt den starken Innovationsschub in der Schweiz wider und zeigt, dass wir fähig sind, Start-ups zu entwickeln, welche weltweit gefragt sind“, wird Stefan Steiner, Co-Managing Director von Venturelab, in der Mitteilung zitiert.

Die Jungunternehmen sind in so unterschiedlichen Gebieten wie Hard- und Software, Drohneninfrastruktur oder Patientensicherheit tätig. Drei der fünf Start-ups werden dabei von Frauen geleitet. Die Dotphoton AG von Eugenia Balysheva hat eine Technologie entwickelt, mit der grosse Bilddateien ohne Qualitätsverlust komprimiert werden können. Die Involi SA von Mélanie Guittet will Drohnenflüge sicherer gestalten. Dafür entwickelt sie Hard- und Software, welche kritische Echtzeitdaten liefern. Und die Kommunikationssoftware der von Luiza Dobre geführten Komed Health AG wird bereits in Schweizer Krankenhäusern zur Verhinderung von Fehlkommunikation eingesetzt. Bei den beiden weiteren Teilnehmern handelt es sich einerseits um die aiCTX AG aus Zürich. Das Unternehmen um Ning Qiao entwickelt Prozessoren und Sensoren für das Internet der Dinge. Und andererseits um die greenTEG AG aus Zürich mit Wulf Glatz, die einen Sensor zur Körperkerntemperaturmessung anbietet. hs

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