V-Zug Gruppe wächst auch im Alleingang

17. März 2021 13:32

Zug - Die V-Zug Gruppe hat Nettoerlös und Betriebsgewinn im ersten Geschäftsjahr als eigenständiges Unternehmen weiter steigern können. Zudem arbeitet der von der Metall Zug Gruppe abgespaltene Hersteller von Haushaltsgeräten nun an allen Standorten weltweit CO2-neutral.

Einer Mitteilung der V-Zug Gruppe zufolge hat der seit Juni 2020 an der Schweizer Börse kotierte Hersteller von Haushaltsgeräten im Geschäftsjahr 2020 Nettoerlöse in Gesamthöhe von 569,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr, noch unter dem Dach der Metall Zug Gruppe, waren 543,6 Millionen Franken erwirtschaftet worden. Das internationale Geschäft ausserhalb des Heimatmarkts Schweiz trug im Berichtsjahr 67,4 Millionen Franken zum Nettoerlös bei. 2019 hatte der entsprechende Wert bei 61,4 Millionen Franken gelegen.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 29,6 Millionen auf 49,2 Millionen Franken zu. Die entsprechende Marge konnte von 5,4 auf 8,6 Prozent gesteigert werden. Als Konzernergebnis wurden 43,2 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 27,3 Millionen Franken im Vorjahr.

Zudem habe die Gruppe im Berichtsjahr erstmals die CO2-Neutralität an allen Produktionsstandorten erreicht, informiert V-Zug in der Mitteilung weiter. In Zug und Arbon TG war bereits 2018 beziehungsweise 2019 CO2-neutral gewirtschaftet worden. Mit Erreichen der CO2-Neutralität auch im chinesischen Changzhou seien 2020 erstmals alle Swiss Made Geräte des Unternehmens CO2-neutral produziert worden, schreibt das Unternehmen.

Für das laufende erste Halbjahr 2021 geht V-Zug von „einer deutlich über dem Vorjahr liegenden Entwicklung“ aus, heisst es weiter in der Mitteilung. Aufgrund hoher Unsicherheiten über die Entwicklung von Pandemie, Rohmaterialpreisen und Fremdwährungskursen verzichtet das Unternehmen auf längerfristige Prognosen. hs

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