V-Zug Gruppe verdreifacht Betriebsergebnis

23. Juli 2021 12:35

Zug - Die V-Zug Gruppe hat ihren Nettoerlös im ersten Halbjahr 2021 um 19 Prozent auf 308 Millionen Franken steigern können. Das Betriebsergebnis des Zuger Haushaltsgerätekonzerns legte von knapp 13 Millionen auf über 38 Millionen Franken zu. In Zug wird am letzten Gebäude der neuen Fabrik gebaut.

Die V-Zug Gruppe habe ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr verzeichnet, informiert der Zuger Haushaltsgerätekonzern in einer Mitteilung. Konkret wurde ein Nettoerlös von 308,3 Millionen Franken erwirtschaftet, gegenüber 258,6 Millionen Franken im Vorjahressemester. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte im selben Zeitraum von 12,9 Millionen auf 38,3 Millionen Franken zu. Als Konzerngewinn wurden 34,0 Millionen Franken ausgewiesen, im ersten Halbjahr 2020 waren 11,3 Millionen Franken verbucht worden.

Der Konzern führt die gute Entwicklung auf eine „Sonderkonjunktur im Heimatmarkt Schweiz“ und gestiegene Nachfrage in den übrigen Marktregionen der V-Zug Gruppe zurück. In der Schweiz habe die Coronavirus-Pandemie die Nachfrage nach Haushaltsgeräten in die Höhe getrieben, heisst es in der Mitteilung. Im internationalen Geschäft trugen insbesondere die Eigenmarken von V-Zug zum Wachstum der Gruppe bei. In der Mitteilung streicht der Konzern hier die Anfang Mai in Europa lancierte neue Excellence Line an Haushaltsgeräten heraus.

Auch die Standorttransformation laufe planmässig, erläutert V-Zug. In Zug hat der Konzern im Mai mit dem Bau des letzten noch ausstehende Produktionsgebäudes seiner neuen Fabrik begonnen. Im Herbst 2023 soll hier der Betrieb aufgenommen werden. In Sulgen TG wird die Ende 2018 in den Bau gegangene neue Kühlschrankfabrik seit Herbst 2020 stufenweise in Betrieb genommen. Anfang nächsten Jahres soll die Betriebsaufnahme abgeschlossen werden. hs

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