Urner Standortförderung setzt auf schlanke Struktur

14. August 2019 13:04

Altdorf - Die Standortförderung für das Urnerland ist in der kantonalen Volkswirtschaftsdirektion angesiedelt. Hier ist Stefan Büeler dafür verantwortlich, dass der Kanton Uri von sich reden macht. Zum Beispiel durch Grossprojekte, Ansiedlungen und eine stark rückläufige Leerwohnungsziffer.

Der Vorteil seiner Standortförderung sei, „dass wir ein kleiner Kanton sind mit kurzen Wegen“, erläutert Stefan Büeler in einem Beitrag des Blogs von Hofer Kommunalmanagement. Der Leiter der Urner Standortföderung setzt bei der Erfüllung seiner Aufgaben auf eine schlanke Struktur. Sie ist vollständig in der Abteilung für Wirtschaft und Tourismus der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons angesiedelt. Regionale Unterorganisationen oder andere in der Standortförderung aktive Vereine oder Körperschaften gibt es in Uri nicht.

Seit 2017 ist Büeler für die Leitung Standortförderung zuständig. Seitdem hat der Kanton Uri „strukturiert via Kernbotschaften“ von sich reden gemacht, heisst es im Beitrag. Als Beispiele werden hier Grossprojekte wie der Gotthard-Basistunnel, ein neues Kantonsspital, das Feriendorf Andermatt oder der geplante Ausbau des Bahnhofs Altdorf genannt. Seit 2016 ist Uri zudem Mitglied in der Standortmarketingorganisation der Greater Zurich Area (GZA). Bei Büeler gingen von hier „mehr und mehr Anfragen ein, die auch mal zu konkreten Ansiedlungen führen“, wird im Beitrag erläutert.

Als „Schlüsselfaktor“ einer „guten Standortförderung“ bezeichnet Büeler „eine systematische und seriöse Bestandspflege“. In ihrem Rahmen werden Firmenbesuche und Netzwerkanlässe durchgeführt und Anliegen aufgegriffen, heisst es im Beitrag. hs

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