Unterirdischer Steinbruch Valzeina ist auf Kurs

06. April 2020 13:28

Maienfeld GR - Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht. Das Amt für Raumentwicklung Graubünden (ARE) hat kürzlich das Vorprüfungsverfahren für den unterirdischen Steinbruch Valzeina abgeschlossen. Demnach kommt das Projekt voran.

Das Vorprüfungsverfahren für den unterirdischen Steinbruch Valzeina ist aus Sicht des Kantons abgeschlossen. Der Vorprüfungsbericht des Amts für Raumentwicklung Graubünden (ARE) zur Nutzungsplanung liegt vor. Die Anpassungen im kantonalen Richtplan, welche auf technische Studien gestützt sind, der Umweltverträglichkeitsbericht (UVB) und die erläuternden Berichte zum Richtplan sind von der Regierung beschlossen. In den nächsten Monaten wird die Genehmigung des Bundesrates erwartet.

Wie die kantonale Vorprüfung bestätigt, kann die parallele Nutzung des unterirdischen Steinbruchs für den Abbau von Gestein und zur Lagerung von Deponiematerial umgesetzt werden. Gemäss verschiedener technischer Untersuchungen sind die lokalen geologischen und hydrologischen Voraussetzungen in Kombination mit baulichen Massnahmen gegeben.

Abbau und Verlad sollen unterirdisch stattfinden. Das gut erschlossene Zugangsportal habe aus Sicht des Kantons keine negativen Auswirkungen auf die Landschaft. Der Verkehr durch die Materialtransporte mache lediglich einen zusätzlichen Anteil von 0,5 Prozent des heute anfallenden täglichen Verkehrs aus, was vom Kanton als vertretbar erachtet wird. Die Vorsorgemassnahmen hinsichtlich Lärm und Erschütterungen sind angemessen und zweckmässig.

Die Logbau AG wird jetzt die Hinweise und Empfehlungen aus dem Vorprüfungsbericht zügig aufnehmen und in das Projekt integrieren. Der Projektverlauf wird davon nicht beeinflusst. In den kommenden Monaten findet das öffentliche Mitwirkungsverfahren statt. Im Anschluss daran stimmen die Grüscher Stimmberechtigten über die Revision der Nutzungsplanung und das Konzessionsverfahren ab. St.

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