Universitätsspital setzt auf lokalen Ökostrom

Das Genfer Universitätsspital HUG gehört mit einem Bedarf von 55 Gigawattstunden zu den grössten Stromverbrauchern der Region. Das entspricht dem Verbrauch von 18.300 Haushalten. Bereits heute bezieht das HUG den Strom von den Genfer Stadtwerken SIG vollständig aus erneuerbaren Quellen, darunter zu 20 Prozent aus lokalen Quellen. Ab Anfang des Jahres steigt dieser Anteil von lokalem erneuerbaren Strom auf 40 Prozent, wie das HUG und die SIG in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben. Dieses Stromprodukt Vitale Vert der SIG trägt das Label naturmade star. 

Das HUG hat zudem im Rahmen des Effizienzprogramms éco21 der SIG seinen Stromverbrauch im Verlauf mehrerer Jahre um 1,3 Gigawattstunden verringert. So wurden Neonröhren durch LED-Lampen ersetzt und der Stromverbrauch in den HUG-Küchen verringert.

Auf Anfang Jahr wurden auch vier neue Photovoltaikanlagen in Beau-séjour und Belle-Idée in Betrieb genommen. Damit konnte das HUG die Kapazität seiner Solaranlagen fast verdoppeln. Es rechnet nun mit einer Produktion von 0,215 Gigawattstunden pro Jahr. stk