Universität Utrecht startet Studie zu Kuros-Knochenersatz

12. Juni 2018 09:31

Schlieren ZH - Die medizinische Fakultät der Universität Utrecht untersucht in einer Studie die Anwendung von MagnetOs bei der Versteifung von Wirbelkörpern. Dabei kommt das Knochenersatzmittel von Kuros Biosciences in Granulatform zum Einsatz.

Die Universität Utrecht wird die Studie „A Randomized Controlled Trial of MagnetOs granules vs. Autograft in Instrumented Posterolateral Spinal Fusion“ zu Forschungszwecken durchführen. Dabei wird die Sicherheit und Wirksamkeit von MagnetOs bei der Versteifung von Wirbelkörpern im Vergleich mit der Verwendung von körpereigenem Knochenmaterial untersucht, wie es in einer Medienmitteilung von Kuros Biosciences heisst. Darin beschreibt das Schlieremer Unternehmen die Orthopädie-Abteilung der medizinischen Fakultät der niederländischen Hochschule als eines der weltweit führenden klinischen Forschungszentren in ihrer Disziplin. Die ersten Patienten werden im zweiten Halbjahr in die Studie aufgenommen.

Die Versteifung von Wirbelkörpern würde im Hinblick auf kommerzielle Aktivitäten im Fokus von Kuros stehen, heisst es von CEO Joost de Bruijn. Er hofft darauf, dass mit der Studie wertvolle Daten gesammelt werden können, um MagnetOs von anderen Produkten auf dem Markt von Knochentransplantationen abzuheben. Forschungsleiter Moyo Kruyt verweist auf bisherige Erfolge beim Einsatz von MagnetOs. Wenn man es nun im Rahmen der Studie anstelle von körpereigenem Knochenmaterial einsetzen könnte, würde damit ein wahrer Vorteil für die klinischen Prozesse geschaffen werden.

Die auf die Entwicklung von Produkten im Bereich Wundheilung und Geweberegeneration spezialisierte Kuros Biosciences AG ist eine Ausgliederung aus der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Das Unternehmen hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. jh 

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