Universität organisiert Tagung zum Blockchain-Gesetz

Mit dem Blockchain-Gesetz will Liechtenstein mehr Rechtssicherheit für die Nutzer der Blockchain-Technologie schaffen und die Entwicklung der Token-Ökonomie fördern. Die Regierung hat den Vernehmlassungsbericht zum Gesetz diese Woche verabschiedet.

Am 6. September organisiert nun das Institut für Wirtschaftsrecht an der Universität Liechtenstein eine Tagung zu diesem Thema. Dabei wird unter anderem Thomas Dünser vom Ministerium für Präsidiales und Finanzen über den sachlichen und zeitlichen Geltungsbereich des Gesetzes informieren. Ausserdem wird er den Begriff „vertrauenswürdige Technologie“ erläutern und über Anwendungsfälle des Gesetzes sprechen. Auf dem Programm stehen weiter juristischen Fachvorträge von verschiedenen Experten. Sie werden laut einer Mitteilung der Universität auf privatrechtliche Aspekte, die Abgrenzung zu bestehenden Finanzmarktgesetzen, die Auswirkungen auf die Praxis und die Tokenisierung eingehen.

Nicolas Raschauer, Professor an der Universität Liechtenstein, wird anschliessend einen finanzmarktrechtlichen Ausblick auf die europäischen Entwicklungen im Kontext des Blockchain-Gesetzes geben. Die Veranstaltung wird mit einer gemeinsamen Diskussion enden. ssp