Universität Bern und EPFL sind Teil einer neuen Klimaallianz

06. April 2020 12:15

Bern - Führende Universitäten haben eine globale Klimaallianz gegründet. Die Universität Bern und die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) gehören zu den Gründungsmitgliedern. Das neue Netzwerk will im Kampf gegen den Klimawandel zu einer Stimme mit weltweitem Gewicht werden.

Mehr als 35 Universitäten aus der ganzen Welt haben sich zu einer Klimaallianz zusammengeschlossen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Universität Bern und die EPFL. Die International Universities Climate Alliance (IUCA) möchte laut einer Medienmitteilung der Universität Bern zu einer weltweit anerkannten, glaubwürdigen Quelle für Innovation, Kommunikation und Forschung im Klimaschutz werden. Mittelfristig soll diese Allianz rund 50 Universitäten aus allen Weltregionen umfassen.

Das Berner Oeschger-Zentrum für Klimaforschung (OCCR) zählt nach eigenen Angaben „zu einem der wichtigen Knotenpunkte in der internationalen Klimaforschung“. Das 2007 gegründete OCCR ist stark interdisziplinär ausgerichtet. Es bildet das Dach, unter dem an der Universität Bern rund 250 Klimafachleute zusammenarbeiten. „Da ist es nur folgerichtig, dass wir uns auch für die internationale Zusammenarbeit engagieren und unsere breit angelegte Expertise hier mit einbringen können“,  erklärt der Rektor der Universität Bern, Christian Leumann.

Die IUCA will sich vor allem für die Verbreitung von Forschungsergebnissen seiner Mitglieder einsetzen. Geplant sind zudem jährliche Zusammenkünfte. So will die IUCA im Vorfeld der Glasgower UN-Klimakonferenz COP26 im kommenden Jahr an einem „Runden Tisch der Forschung“ gemeinsame Forschungsschwerpunkte definieren, um Massnahmen zum Schutz des Klimas zu beschleunigen. mm

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