Universität Basel nimmt an Hochschulinitiative der EU teil

03. August 2022 14:06

Basel - Die Universität Basel nimmt am Netzwerk European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions (EPICUR) teil. Es wird von der EU im Rahmen der Initiative Europäische Hochschulen gefördert. Schwerpunkt des EPICUR ist die vertiefte Zusammenarbeit in der Lehre.

Vier neue und 16 bestehende Hochschulnetzwerke werden von der EU im Rahmen der Initiative Europäische Universitäten mit insgesamt 272 Millionen Euro gefördert, erläutert die Universität Basel in einer Mitteilung. Zu den geförderten Netzwerken gehört auch das European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions (EPICUR), dem die Universität Basel über den Eucor-Verbund angehört. Schweizer Hochschulen waren in diesem Jahr zum ersten Mal zur Ausschreibung der Initiative Europäische Hochschulen zugelassen. 

EPICUR gehören neben den Eucor-Partneruniversitäten Freiburg im Breisgau, Haute-Alsace, Strassburg und dem Karlsruher Institut für Technologie die Aristoteles-Universität in Thessaloniki, die Adam-Mickiewicz-Universität Poznań, die Universität Amsterdam, die Universität für Bodenkultur Wien und die Syddansk Universitet im dänischen Odense an. Da die Schweiz an der Ausschreibung als Drittstaat teilnimmt, wird die Universität Basel keine Fördermittel aus Brüssel beziehen können. Stattdessen stellt der Bund den teilnehmenden Schweizer Universitäten Mittel zur Verfügung.  

Ziel von EPICUR ist es, die Zusammenarbeit der beteiligten Universitäten bei der Lehre zu vertiefen. Dafür soll unter anderem die Mobilität von Studierenden und Doktorierenden ausgebaut werden. Zudem strebt EPICUR die Digitalisierung von Unterrichtsformen an. „Die Beteiligung an dieser Initiative ist für die Universität Basel eine grosse Chance, um ihre Beziehungen mit europäischen Partnerinstitutionen auf einer strategischen Ebene zu stärken“, wird die Rektorin der Universität Basel, Andrea Schenker-Wicki, in der Mitteilung zitiert. hs

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