Uhrenexporte im ersten Quartal eingebrochen

21. April 2016 12:19

Bern - Die Exporte aus der Schweiz haben sich im ersten Vierteljahr trotz des starken Frankens gut behauptet. Eine Ausnahme bildeten die Ausfuhren von Uhren, die förmlich eingebrochen sind.

Die Schweizer Exporte sind nach Angaben der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum ersten Vorjahresquartal arbeitstagbereinigt um 2,5 Prozent gestiegen. Verglichen mit dem letzten Vierteljahr 2015 stiegen sie saisonbereinigt um 1,1 Prozent. Damit habe sich der seit dem dritten Quartal 2015 registrierte positive Trend bestätigt, heisst es in einer EZV-Medienmitteilung .

Die gute Nachricht gilt allerdings nicht für die Schweizer Uhrenindustrie, deren Ausfuhren im ersten Vierteljahr 2016 einen harten Rückschlag erfuhren. Das Exportvolumen dieser Branche sank nach EZV-Angaben im Vergleich zum Vorjahrsquartal um 464 Millionen Franken - ein Rückgang um 8,9 Prozent.

Im März nahm die besorgniserregende Entwicklung noch Fahrt auf. Der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) meldet einen Rückgang der Exporte verglichen mit dem März 2015 um 16,1 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken. Negativ entwickelten sich auch die Ausfuhr von Maschinen und Elektronikprodukten. Ein Export-Minus von 159 Millionen Franken bedeutet einen Rückgang von 2,1 Prozent. eg

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