UBS und BlackRock lancieren gemeinsamen ETF-Fonds

18. Februar 2020 10:43

Zürich - UBS hat zusammen mit BlackRock einen neuen börsennotierten Fonds aufgelegt. Er investiert in Anleihen multilateraler Förderbanken. Das iShares-Produkt soll die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung fördern.

UBS und der weltgrösste unabhängige Vermögensverwalter BlackRock lancieren einen neuen börsennotierten Fonds (ETF). Der iShares USD Development Bank Bonds UCITS ETF bildet den FTSE World Broad Investment-Grade USD MDB Bond Capped Index nach. Dieser Index bietet ein Engagement in auf Dollar lautenden Wertpapieren der Afrikanischen und der Asiatischen Entwicklungsbank, der Internationalen Entwicklungsorganisation, der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie der Internationalen Finanz-Corporation der Weltbankgruppe. 

Laut einer Medienmitteilung weise jeder Emittent ein Kreditrating von AAA von mindestens einer massgeblichen Ratingagentur auf. Zudem könne jeder von ihnen die USA zu ihren Mitgliedern zählen und habe sich zur Unterstützung wichtiger Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen verpflichtet.

Unterstützt durch Startkapital von UBS umfasst der ETF aktuell ein Vermögen von über 120 Millionen Dollar. Insgesamt betreut UBS derzeit Kundenvermögen von über 1 Milliarde Dollar in Förderbankanleihen.

„Unsere Kunden sehen Förderbankanleihen als attraktive Möglichkeit an, ihr Portfolio zu diversifizieren und auf die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung auszurichten“, wird UBS GWM-Chief Investment Officer Mark Haefele zitiert. Für die Afrikanische Entwicklungsbank zeigt sich deren Schatzmeister Hassatou N'Sele zufrieden, Teil dieses neuen ETF zu sein. Er ermögliche es Investoren, „unsere Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Verbesserung der Lebensqualität zu unterstützen“. mm

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