UBS steigert Gewinn

23. Juli 2019 11:11

Zürich - Die UBS konnte ihren Gewinn im zweiten Quartal 2019 erhöhen. Die globale Vermögensverwaltungseinheit musste zwar einen Abfluss hinnehmen. Die insgesamt verwalteten Vermögen sind aufgrund der Marktentwicklung aber dennoch gestiegen.

Die UBS konnte ihren Vorsteuergewinn in der Periode von April bis Juni von 1,71 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 1,76 Milliarden Dollar erhöhen. Unter dem Strich schloss die Zürcher Grossbank das Quartal mit 1,39 Milliarden Dollar nach 1,38 Milliarden Dollar im Vorjahr. „Im zweiten Quartal 2019 konnten wir uns gegenüber dem starken zweiten Quartal 2018 noch verbessern und den höchsten Reingewinn eines zweiten Quartals seit 2010 erzielen“, kommentiert UBS-Chef Sergio Ermotti in einer Medienmitteilung.

Die globale Vermögensverwaltungseinheit der UBS musste im zweiten Quartal einen Abfluss von 2 Milliarden Dollar hinnehmen. Im ersten Quartal 2019 wurde noch ein Zufluss von 22,3 Milliarden Dollar verzeichnet. Die Bank erklärt das aktuelle Ergebnis unter anderem mit steuerbedingten Abflüssen in den USA von 5,1 Milliarden Franken. Insgesamt haben die verwalteten Vermögen der UBS aber aufgrund der Marktentwicklung auch im zweiten Quartal zugelegt. Sie beliefen sich per Ende Quartal auf 3381 Milliarden nach 3318 Milliarden Dollar per Ende März 2019.

Das globale Wachstumstempo hat sich laut der UBS nach einer synchronen Abkühlung in den Vorquartalen insgesamt auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert. Infolge der politischen Unsicherheiten und der geopolitischen Spannungen seien jedoch nach wie vor Risiken vorhanden. Die Notenbanken hätten zu erkennen gegeben, dass sie den geldpolitischen Normalisierungsprozess umkehren und neue Stimulierungsmassnahmen ergreifen wollen. Ein deutlicher Zinsrückgang zusammen mit den erwarteten Zinssenkungen werden den Nettozinsertrag im Vergleich zum letzten Jahr weiter beeinträchtigen, warnt die UBS. ssp

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