UBS prognostiziert Jahrzehnt der Transformation

20. November 2019 11:28

Zürich - Die Welt stehe vor einem Jahrzehnt der Transformation, prognostiziert die UBS in ihrem aktuellen Bericht „Year Ahead“. Dieser Prozess werde neue Gewinner und Verlierer hervorbringen, schätzt die Grossbank. Sie sieht damit Veränderungen im Verhalten von Anlegern verbunden.

„Wahlen, Handelsspannungen und Veränderungen in der Geld- und Fiskalpolitik dürften 2020 prägen und zu einem Jahr der Entscheidungen machen“, erklärt Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management (GWM), in der Mitteilung der Zürcher Grossbank zum aktuellen Bericht „Year Ahead“ von GWM. Den Analysten der UBS zufolge werden „Innovationen in den Bereichen Technologie und Nachhaltigkeit im kommenden Jahrzehnt neue Gewinner und Verlierer hervorbringen“. Damit verbunden sehen die Analysten Veränderungen in der Art und Weise heraufziehen, „wie Anleger ihr Geld investieren“.

Unter den auf die Menschheit zukommenden Transformationen wird in der Mitteilung die Steigerung der Internetnutzer von derzeit weltweit 4,3 Milliarden auf 7,5 Milliarden Menschen genannt. Zudem werde die Erwerbsbevölkerung in den Industrieländern um 25 Millionen schrumpfen und gleichzeitig in den Schwellenländern um 470 Millionen ansteigen, heisst es dort. Die Analysten gehen zudem von einer Wanderbewegung aus, bei der im kommenden Jahrzehnt etwa 790 Millionen Menschen in Städte ziehen werden.

Die mit derartigen Veränderungen verbundenen Herausforderungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Technologie stellen nach Ansicht der Analysten „die grössten Chancen dar“. Im Bericht werden insbesondere digitale Transformation, Gentherapien und Wasserknappheit auf ihre Bedeutung für Investoren abgeklopft. hs

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