UBS kann Gewinne steigern

22. Januar 2019 13:32

Zürich - Die UBS hat Vorsteuer- und Reingewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr im Jahresvergleich deutlich steigern können. Im vierten Quartal mussten allerdings Einbussen bei den verwalteten Vermögen hingenommen werden.

Einer Mitteilung der UBS zufolge weist die Zürcher Grossbank für das Geschäftsjahr 2018 einen Vorsteuergewinn von 6,373 Milliarden Dollar aus. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2017 entspricht dies einem Wachstum um 19 Prozent. Der Reingewinn kletterte gleichzeitig um 25 Prozent auf 4,897 Milliarden Dollar.

In der Mitteilung bezeichnet Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer, das Ergebnis als „ein sehr erfolgreiches 2018 in einem insgesamt schwierigen Umfeld“. Die Grossbank habe „eine starke Rendite auf das harte Kernkapital von 14,2 Prozent erreicht und unsere Ziele bei der Kapitalrückführung übertroffen“. Insgesamt hatte die UBS im vergangenen Jahr eigene Aktien im Wert von 750 Millionen Franken zurückgekauft. Im laufenden Jahr will die Grossbank weitere UBS-Aktien im Wert von bis zu 1 Milliarde Dollar zurückkaufen.

Im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres musste die UBS jedoch dem Markt geschuldete Einbussen bei den verwalteten Vermögen hinnehmen. Dies werde voraussichtlich auch in diesem Jahr „die wiederkehrenden Erträge von Global Wealth Management und Asset Management beeinträchtigen“, schreibt die Grossbank in der Mitteilung. Die UBS sei jedoch „nach wie vor gut positioniert, um das globale Vermögenswachstum für uns zu nutzen“, heisst es dort weiter.

In einer weiteren Mitteilung stellt die UBS ihre Fortschritte beim „Investitionsfahrplan zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der UN“ vor. Dabei weist die Bank auf „signifikante Fortschritte bei der Erfüllung ihrer am Weltwirtschaftsforum (WEF) 2017 abgegebenen Zusicherung“ hin, insgesamt 5 Milliarden Dollar für Impact Investments zu mobilisieren. hs

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