UBS erzielt weniger Gewinn

22. Oktober 2019 11:35

Zürich - Die UBS hat im dritten Quartal 2019 weniger verdient als noch im Vorjahr. Bei den verwalteten Vermögen schneidet die Zürcher Grossbank gut ab. CEO Sergio Ermotti spricht von einem soliden Ergebnis in einem schwierigen Umfeld.

Die UBS hat im dritten Quartal einen Vorsteuergewinn von 1,35 Milliarden Dollar erzielt. Im entsprechenden Vorjahresquartal lag diese Summe noch bei 1,70 Milliarden Dollar. Der Reingewinn belief sich auf 1,05 Milliarden Dollar nach 1,25 Milliarden Dollar im Vorjahr.

Gute Ergebnisse vermeldet UBS im Bereich Vermögensverwaltung. Die Division Global Wealth Management konnte Neugelder in der Höhe von 15,7 Milliarden Dollar anziehen. Im zweiten Quartal musste die Bank hier einen Abfluss von 2 Milliarden Dollar verbuchen. Ein Grossteil der nun angezogenen Gelder stammt aus dem asiatischen Raum (10,9 Milliarden Dollar). Aus der Schweiz stammen 1,9 Milliarden Dollar. Die insgesamt verwalteten Vermögen der Bank beliefen sich per Ende Quartal auf 3422 Milliarden nach 3381 Milliarden Dollar per Mitte 2019.

„In Anbetracht der Marktbedingungen haben wir ein solides Ergebnis und attraktive Renditen erzielt. Mit weiteren Massnahmen wollen wir die Profitabilität steigern und die Stärken unseres diversifizierten Geschäfts nutzen, um langfristig Wert für unsere Kunden und Aktionäre zu schaffen“, kommentiert CEO Sergio Ermotti. ssp

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