UBS darf Mehrheit an Firma in China halten

03. Dezember 2018 09:37

Zürich - Die UBS hat grünes Licht für eine Mehrheitsbeteiligung an der Gemeinschaftsfirma UBS Securities in China erhalten. Damit ist sie das erste ausländische Finanzinstitut, das eine Mehrheit an einem chinesischen Börsenhandelsunternehmen hält.

Die UBS darf ihre Beteiligung an der UBS Securities in China auf 51 Prozent aufstocken. Dafür erwirbt sie Anteile von den Partnern China Guodian Capital Holdings und COFCO. Bisher hielt die Zürcher Grossbank knapp 25 Prozent am Unternehmen.

Die UBS ist damit das erste ausländische Finanzinstitut, das eine Mehrheit an einem chinesischen Börsenhandelsunternehmen (Brokerage) hält, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Sie war nach eigenen Angaben auch die erste Bank, welche einen Antrag auf eine Mehrheitsbeteiligung an einem chinesischen Börsenhandelsunternehmen gestellt hat, seit die chinesischen Behörden dies im April 2018 möglich gemacht haben.

UBS-CEO Sergio Ermotti betont in der Mitteilung, dass das Wachstum in China ein Schlüsselelement der Strategie der Grossbank sei. Die weitere Öffnung des Finanzsektors in China biete grosse Chancen für die Vermögensverwaltung der UBS. Die Bank ist bereits seit 1989 in China präsent. ssp

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